Hazel, Briós aus Budapest

... Habt ihr euch schon mal nur in die Augen eines Hundes auf einem Foto verliebt?
So erging es mir, als ich im Oktober 2007 durch Zufall auf die Internetseiten einer ungarischen Tierschützerin stieß ...
Meine kleine Hazel (Briós) hatte Grausames erlebt und ich wusste nur Eines: Sie sollte zu meiner Familie gehören - diese kleine, zarte ungarische Vizsla-Dame ...
Am 22.12.2007 fuhren meine Mann und ich nach Weinheim und warteten sehnsüchtig auf die Ankunft der kleinen Maus.
Hier ist Hazel's Geschichte, übersetzt aus dem Ungarischen mit Originalfotos....

Am 20. Oktober 2007, es war ein kalter Samstag Nachmittag, als ich in der Tötung Illatos war. Ich schaute nach den Hunden, machte Fotos und informierte mich über sie. Kurz bevor ich die Illatos verlassen wollte, habe ich gesehen, wie die Hundefänger in die Tötung kamen. Ich sah, wie viele und welche Art von Hunden sie erwischt haben. Dann entdeckte ich eine Magyar Vizsla Hündin im Auto. Ich fragte sie, wie konntest du diesen Hund fangen? Wir haben mehrfach versucht diese Vizsla Hündin in den letzten Wochen zu fangen, aber es war nicht möglich, da sie sehr wild war. Wir wollten sie fangen, weil sie tragend war. Sie erzählten, dass die Hündin in eine tiefen Schacht fiel und die Feuerwehr sie von dort raus holte. Ich sagte den Fängern, dass sie zwischenzeitlich ihre Babys bereits geboren haben muß. Und fragte, ob sie die Babys nicht bei ihr gefunden haben? Der Hundefänger sagte, nein, wir sahen keine Babys bei ihr.
Ich war ziemlich sicher, dass sie tragend war und sie die Babys bereits geboren haben muß. Somit war ich mir ziemlich sicher, das die Babys nun dort irgendwo sein mußten. Ich kannte diesen Ort sehr gut. Es war eine Baustelle für ein neues Büro-Gebäude. Ich dachte, wenn die Babys von ihr überhaupt noch am Leben sind, werden sie die bevorstehende kalte Nacht nicht ohne ihre Mama überleben.

Dann fihr ich an diesen Ort und schaute nach den Babys. Ich habe lange gesucht und fand sie nicht. Ich rief einige Leute an, mir zu helfen zu suchen. In der Nachbartankstelle habe ich eine Taschenlampe gekauft, weil es in der Zwischenzeit dunkel wurde. Nach 5 Stunden Suche, gaben wir die Suche auf. Ich sagte den anderen, ich gehe eine letzte Runde, vielleicht finden wir sie doch noch.

Und so war das: ich habe einen Loch gefunden unter der Erde war und von der Vizsla Hündin gemacht wurde. Tief in dem Loch fand ich einen Welpen von ihr. Er war gerade ein paar Tage alt, seine Augen waren immer noch geschlossen. Ich sah überall um dass Loch, aber es fanden sich keine weiteren Welpen.

…die Loch, wo hatte ich der Welpe gefunden.













…der Welpe, als ich ihm gefunden habe.








…und in meine Hand.








Ich wusste, dass dieser Welpe seine Mama braucht - und seine Mama ihn braucht. Die Mama hatte soviel Milch und der Welpe war so hungrig. Die Mutter war aber bereits in den Illatos und sie muss dort 14 Tage bleiben.
Es gab keinen anderen Weg, ich musste diesen Welpen zu ihr geben…. in den Illatos.
Dies war der erste Welpe und ich denke, der letzte Hund, den ich je in den Illatos gebracht habe. Es war schon spät am Abend, die Illatos war bereits geschlossen, aber ich rief sie und fragte nach ihrer Unterstützung, damit der Welpe zu seine Mama kann. Sie gaben mir die Erlaubnis, den Welpen zur Mama zu bringen. Ich habe direkt in der Illatos gesagt und gefragt, dass ich die beiden so bald wie möglich retten möchte. Sie sagten zu.

Ich fuhr zum Illatos und ich ging zur Mamahündin an den Zwinger. Die Mamahündin war sehr wild, sie knurrte und zeigte ihre Zähne.
Als ich die Kenneltur öffnete und ihr den Welpen zeigte, welchen ich aus meiner Jacke holte, war die Mamahündin so glücklich und der Welpe auch. Der Welpe begann sofort zu essen. Ich vergesse nie die Augen, wie Briosch mich dankbar ansah.





…Briosch, die Mamahündin und Mazli, ihre Welpe in der Tötung.




…sie war nicht mehr wild, ich konnte sie berühren.





…und dann war sie nur noch mit ihre Welpe beschäftigt.



Tag für Tag besuchte ich die beiden in der Illatos bis ich sie retten konnte. Ich brachte sie zur Vetklinik und unserer Quarantänestation. Beide bekamen gute Pflege und wir suchten nach neuen Eigentümer.

…Briosch und ich in unsere Quarantenestation.




…Briosch und Mazli mit mir bei Tierartzt.







Und hier das HAPPY END! :)

…Briosch spielt.










Wir halten immer noch den Kontakt und nach fast fünf Jahren sind wir immer noch sehr glücklich wenn wir sie sehen.
Die Frauchen von Briosch, Monika, hat uns nach einigen Jahren nach der Adoption besucht und gab uns ein sehr schönes Porträt von Briosch. Es hängt noch immer an meiner Wand in meiner Wohnung.

Die Geschichte von Briosch und Mazli ist auch eine Geschichte, die uns zeigt, das vieles Wahr werden kann! Alles ist möglich, wenn man es wirklich will und wirklich dafür kämpft!
Ich glaube daran.

Gabriella Meszaros
Gründerin
Kutya-segelyszolgalat (Hundehilfedienst) Non Profit Stiftung






Meine geliebte Hazel, mein lustiges Ömchen - die einst Verstoßene, die einfach nur eins ist -- wundervoll:

Hazel "küsst" sehr gerne...

Bloß nie mehr auf der Straße schlafen müssen.... (das nimmt sie SEHR ernst)

Zur Not tut es auch mal ein Körbchen...


Aktuelles Bild vom 1.7.2012

Links Lena, rechts Hazel ... Sonne genießen...


Lustige Oma am Strand von Römö, Dänemark



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